Warum ein Lektor sinnvoll ist: Erfährt es heute bei mir

Eine Frau tippt etwas in den Laptop und notiert etwas auf einen Block

Auf meinem Blog dreht sich alles um Schreiben. Wie versprochen bekommt ihr Tipps, wie ihr euer Hobby oder euren Beruf ausbauen könnt. Schreiben ist eine wundervolle Sache. Wer viele Ideen hat, kann diese zu einem Buch verarbeiten und wird damit vielleicht erfolgreich. Selbst, wenn du die Geschichte nur für dich schreibst. Es ist ein wundervolles Gefühl etwas erschaffen zu haben. Vielleicht kennst du das Gefühl bei Kurzgeschichten oder bei ähnlichem. Fang einfach an und lass es fließen. Wenn du am Anfang zu sehr darüber nachdenkst, was richtig oder falsch ist, kannst du nur verlieren. Schreiben ist Kreativität und die möchte hinausströmen.

Bist du mit dem Buch fertig, wendest du dich direkt an ein Lektorat oder Korrektorat, vor allem, wenn du dein Buch ohne Verlag veröffentlichen möchtest. Leider gibt es mittlerweile schon viele Bücher, die vom Inhalt zwar gut sind, aber vor Fehlern nur strotzen. Jeder Autor macht Fehler. Keiner ist perfekt. Rechtschreibfehler und Tippfehler passieren. Du musst dir deswegen keinen Kopf machen, dass du kein Talent hast. Aus diesem Grund gibt es das Lektorat. Dieses übernimmt diese Aufgabe für dich, damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst.


Was ist der Unterschied zwischen einem Lektorat und einem Korrektorat?

Für die meisten Hobbyautoren genügt eigentlich ein Korrektorat. Anders als bei einem Lektorat, werden hier nur die Grammatik- und Rechtschreibfehler ausgebessert. Ein Lektorat lektoriert alles, gibt Hinweise zum Stil, zum Satzbau und so weiter. Solch einer kostet natürlich viel Geld. Kaum ein Hobby Autor kann sich zu Anfang einen Lektor leisten. Auch ein Korrektorat ist nicht günstig, aber immerhin noch preiswerter. Mit rund 500 Euro solltest du rechnen, wenn du jemand beauftragst, der dein Buch gegenliest. Und die 500 Euro liegen noch im unteren Bereich. Ich finde es auch nicht viel Geld, aber in solch einem Bereich darf man ruhig Autoren helfen.

Gäbe es niemand, der es günstig machen würde, gäbe es bald keine Bücher mehr oder nur noch schlechte Inhalte. Natürlich darfst du nicht erwarten, dass dein Buch sich plötzlich in einen Bestseller verwandelt. Aber immerhin bleiben dir die üblichen Kommentare erspart. Die Rechtschreibkontrolleure sind überall unterwegs. Vor allem auf Amazon und Co. Oft liest man in den Bewertungen nur, wie schlecht die Rechtschreibung war. Manche Leute sind an diesem Punkt ziemlich pingelig. Deswegen solltest du unbedingt das Buch gegenlesen lassen. Falls du es dir selbst nicht leisten kannst, frag jemand, der gut Deutsch kann. Ein Deutschlehrer zum Beispiel oder jemand der etwas ähnliches studiert. Eine weitere Person ist deswegen wichtig, weil man die eigenen Fehler kaum sieht. Der beste Autor sieht seine Fehler nicht, es handelt sich um ein menschliches Manko, welches Natürlich ist. Wenn es nicht anders geht, lass das Buch einige Wochen liegen und lese es danach erneut. Dir werden nach einigen Wochen andere Fehler auffallen als am ersten Tag. Wiederhole dies ein paar Mal, und lasse es am Schluss noch mal jemand anderen lesen, der ein wenig Ahnung hat. So konntest du wenigstens die meisten Fehler einfangen, und erntest keine Kritik auf Amazon.


Nutze gute Rechtschreibprogramme zur Kontrolle

Verlasse dich bitte nicht auf die Word Rechtschreibkontrolle. Die ist weit nicht so gut wie erhofft. Es gibt gute Alternativen am Markt, zum Beispiel den Duden Korrektor, der mittlerweile wieder erhältlich ist. Ein gutes Schreibprogramm ist ferner Papyrus Autor. Dort ist der Korrektor sogar enthalten. Nur eines ist wichtig, auf diese Korrekturen darfst du dich auch nicht 100% verlassen. Die Programme können noch nicht 100% arbeiten. Besonders bei der Kommasetzung haben die meisten Programme ordentliche Schwächen. Beachte dies bitte!

Zur groben Überarbeitung sind die Programme gut. Am Ende solltest du aber noch einmal alles gegenlesen. Hast du generell eine Rechtschreibschwäche, wende dich an jemand, der Ahnung hat. Es muss nicht zwangsläufig ein teurer Lektor sein. Auch ein guter Freund, der es kann, hilft bereits. Je professioneller desto besser ist es natürlich. Ich weiß auch, dass alles Geld kostet und das viele Autoren leider am Hungertuch nagen. Lass dich nicht aufhalten, es gibt für jeden Möglichkeiten und Wege. Ist dein Buch verdammt gut, schick es an einen Verlag, dann wird sowieso alles übernommen. Nur manche schaffen es leider nicht zum Verlag, weil sie zu gesellschaftskritisch oder politisch sind. In dem Fall musst du leider selbst handeln.

Hier gibt es noch mehr Tipps zum Thema Schreiben auf meinem Blog:

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